Straßenbauer in Osnabrück beschulen

– Worten der Regierung müssen Taten folgen –
Der CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper ist über die rot/grüne-Landesregierung sehr enttäuscht, weil sie es ablehnt, die Straßenbauer in Osnabrück zu beschulen. Schon seit über einem Jahr bemühen sich Innung und Stadt mit Unterstützung der Handwerkskammer darum, Tiefbaufacharbeiter und Straßenbauer im Berufsschulzentrum am Westerberg unterrichten zu können, damit die Auszubildenden nicht in Cadenberge im Internat wohnen müssen. „Es macht keinen Sinn, zur Stärkung der dualen Ausbildung ein möglichst wohnort- und betriebsnahes Angebot zu fordern, wenn sich die Regierung an ihre eigenen Handlungsempfehlungen nicht hält,“ kritisiert Jasper.
Dabei gibt es gute Gründe, die 34-jährige Verordnung, auf die sich die Regierung beruft, endlich zu ändern. Durch eine wohnortnahe Beschulung kann die Ausbildungsbereitschaft erhöht werden. Dies ist gerade jetzt zur Sicherung des Fachkräftebedarfs wegen des demografischen Wandels von erheblicher Bedeutung. Ausreichend Schüler sind noch vorhanden, weil in der Region Osnabrück viele hervorragende Straßenbaubetriebe ihren Sitz haben.
Nun haben Kultus- und Wirtschaftsministerium dem Abgeordneten auf seine Schreiben mitgeteilt, dass die Entscheidung der Landesschulbehörde nicht geändert werden solle. „Dafür habe ich kein Verständnis,“ erklärt Jasper enttäuscht. „Neue Herausforderungen erfordern neue Lösungen zur Stärkung des Handwerks!“