Spontane Einladung zum Kaffee

– Jasper informierte sich über Integrationsprojekt Querbeet –
Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Burkhard Jasper, Ratsmitglied Brigitte Neumann, Projektleiterin Birgit Dittrich, Vereinsvorsitzender Emil Zuleia und Dr. Gabriele Vossgröne erlebten die Gastfreundschaft von Said Alzarzour, der sie spontan zu einem arabischen Kaffee einlud. Die Gruppe hatte sich im Kleingärtnerverein Deutsche Scholle über das Projekt Querbeet informiert. Es ermöglicht Flüchtlingen, einen Garten zu bewirtschaften. Dabei ist es selbstverständlich, dass sie die Regeln wie alle anderen Vereinsmitglieder einhalten müssen. Jasper lobte die Aktivitäten des Kleingärtnervereins, der sich schon vorbildlich für die Integration von Gastarbeitern und Aussiedlern eingesetzt habe. „Hier gestalten Menschen aus allen Schichten der Bevölkerung ihre Freizeit und tragen so zu einem friedlichen Zusammenleben in unserer Gesellschaft bei,“ stellte Jasper fest. Durch dieses neue Projekt werden Diskussionen angeregt. Die Flüchtlinge sind Botschafter für ihre Situation. Dadurch wächst das gegenseitige Verständnis.

Die Initiatorin Dittrich vom Kinderhilfswerk terre des hommes erläuterte die Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Gesellschaft für Kinder- und Jugendhilfe Outlaw und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt, die das Projekt wegen der Umweltbildung fördere. Beteiligt ist auch der Kleingärtnerverein Süd. Bei der Anlage des Gartens werden die Flüchtlinge von den Fachberatern des Vereins unterstützt, erklärte Zuleia. Alzarzour zeigte Bilder von einem verwilderten Gelände. Hier ist inzwischen ein Garten mit Gemüseanbau, einer Rasenfläche unter Obstbäumen und Blumenbeeten entstanden. Auf der Terrasse vor dem Häuschen ließen sich die Gäste den Kaffee schmecken. Sie waren davon angetan, was Alzarzour mit seiner Familie und weiteren Helfern in kurzer Zeit geschaffen hat.