Nachhaltigkeit als Leitfaden für die zukünftige Agrarpolitik in Niedersachsen – CDU-Landtagsfraktion verabschiedet Papier zur Zukunft der Landwirtschaft

Nachhaltigkeit als Leitfaden für die zukünftige Agrarpolitik in Niedersachsen – so lautet der Tenor eines 23-seitigen Papiers, das die CDU-Landtagsfraktion am Dienstag (13. Januar) verabschiedet hat. Dabei handelt es sich um die Ergebnisse des im März 2014 gegründeten „Runden Tisches für die Zukunft der Landwirtschaft: Verantwortung für die Schöpfung“ unter der Leitung von Staatssekretär a.D. Dr. Hermann Kues. „Es ist eine der großen Herausforderungen unserer Zeit, so zu leben und zu wirtschaften, dass auch kommende Generationen die Möglichkeit haben, mit vorhandenen Ressourcen das Leben nach ihren Bedürfnissen zu gestalten“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper. „Die Ergebnisse des Runden Tisches sind insofern eine hervorragende Diskussionsgrundlage, die die Agrarpolitik der CDU-Landtagsfraktion in Zukunft maßgeblich prägen wird.“ Denn neben den Landwirten müsse sich auch die Politik den kritischen Fragen zur Zukunft der Landwirtschaft in Niedersachsen stellen.
Jasper weist darauf hin, dass er schon in seiner ersten Rede im Landtag auf die drei wichtigen Bereiche des Umwelt-, Tier- und Verbraucherschutzes hingewiesen habe. Die CDU wolle, so habe er im Juni 2013 betont, dass die Schöpfung bewahrt werde, Tiere artgerecht gehalten werden und qualitativ hochwertige Nahrungsprodukte hergestellt werden.
Zu den in der Broschüre formulierten neun „Kernzielen“ zählen unter anderem die Verbesserung von Wasserschutz und Nährstoffmanagement, die verstärkte Förderung der agrar- und ernährungswissenschaftlichen Bildung sowie der verbesserte Umgang mit der stetigen Konkurrenz unterschiedlicher Nutzungsformen der landwirtschaftlichen Flächen. Einen weiteren Schwerpunkt bildet das Thema Tierschutz. So sollen Tierschutzstandards auf Basis des 2011 vom ehemaligen Landwirtschaftsminister Gert Lindemann (CDU) eingeführten Tierschutzplans fortlaufend überprüft und weiterentwickelt werden. Gleichzeitig soll vor allem der Handel als Bindeglied zwischen Landwirtschaft und Verbraucher verstärkt in die Verantwortung genommen werden – beispielsweise durch eine transparente und einheitliche Produktkennzeichnung.

Neben dem Vorsitzenden Dr. Kues gehören dem von der CDU-Landtagsfraktion initiierten Runden Tisch insgesamt 17 Multiplikatoren aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen an – von der Landwirtschaft, über Wissenschaft und Politik bis hin zu Verbrauchern und Naturschützern.

Das Positionspapier finden Sie hier: http://presse.cdu-fraktion-niedersachsen.de/assets/Uploads/PM5ThuemlerDr.-KuesAnlageBroschuere.pdf