Krankenhäuser werden mit Millionenaufwand saniert

Die Kliniken im Osnabrücker Land können sich über Millionenbeträge freuen. Der niedersächsische Krankenhausplanungsausschuss hat in der letzten Sitzung mehrere Projekte befürwortet. Von den abschließend geprüften Maßnahmen erhält das Marienhospital für die Frauenheilkunde 13,3 Millionen Euro. Im Landkreis wird die Schüchtermannklinik mit 23 Millionen Euro und werden die Niels-Stensen-Stensen-Kliniken in Bramsche mit 14,2 Millionen Euro berücksichtigt. Abschließend geprüft wird jetzt die Neustrukturierung des Operationsbereichs beim Klinikum Osnabrück mit einem Bedarf von 35 Millionen Euro. Zu den nun vorrangig zu prüfenden Maßnahmen gehört der Neubau des gerontopsychiatrischen Zentrums des AMEOS-Klinikums in Osnabrück mit 8,1 Millionen Euro.

Dies erfuhr der CDU-Landtagsabgeordnete im Sozialausschuss des Niedersächsischen Landtags. Dort hatten die Abgeordneten schon mehrmals die notwendigen Krankenhausinvestitionen beraten. Die CDU hatte immer wieder auf den Sanierungsstau in Niedersachsen hingewiesen und mehr Mittel beantragt. Dies hätten SPD und Grüne im Landtag abgelehnt. Jasper kritisierte, dass es sich beim nun aufgelegten Programm nicht wie früher um Zuschüsse handle. Die Finanzierung aus dem Sondervermögen bedeute, dass die Krankenhausträger selbst Kredite aufnehmen müssen. Das Land will über einen Zeitraum von 25 Jahren Zinsen und Tilgung übernehmen. Somit werden in Zukunft Landeshaushalte belastet und Handlungsspielräume eingeengt.