Keine teure Zwischenlösung mit Containern

-Jasper fordert Neubau-
„Als Ersatz für das Allgemeine Verfügungszentrum der Universität am Westerberg muss schnellstens ein Neubau für die Institute errichtet werden,“ fordert der CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper. Er lehnt eine teure Zwischenlösung mit Containern ab. Es mache keinen Sinn, jetzt 7,7 Millionen Euro im Haushalt einzusetzen und später weitere 35 Millionen für einen Neubau auszugeben. Die Kosten für die Container könne man sparen. Deshalb habe die CDU für den Haushalt des Landes beantragt, für das neue Institutsgebäude Mittel im Haushalt bereitzustellen. Er freut sich darüber, dass inzwischen auch das Ministerium statt der Errichtung von weiteren Containern für die Übergangszeit die Mietung von Räumen prüfe.

Die CDU-geführte Landesregierung hatte Ersatzmaßnahmen für das Verfügungszentrum, das nicht mehr mit einem angemessenen Aufwand saniert werden kann, schon eingeleitet. So sei die Mensa inzwischen umgezogen und werde die naturwissenschaftliche Bibliothek bald den Neubau an der Sedanstraße beziehen können. Für das Rechenzentrum sind Mittel von 1,9 Millionen Euro im Haushalt für 2015 eingeplant. Leider müssen für die Vorlesungsräume als Zwischenlösung Container errichtet werden. „Der Neubau muss möglichst schnell realisiert werden, damit Lehrende und Studierende bald wieder attraktive Arbeitsplätze haben,“ bekräftigt Jasper seine Forderung.