KAB erinnert an Bernhard Schopmeyer

Der Mord an Bernhard Schopmeyer am 23. Juni 1945 verdeutlicht, wie dankbar wir sein können, heutzutage in Deutschland in Freiheit, Frieden und Wohlstand leben zu können,“ stellte Bürgermeister Burkhard Jasper, MdL nach dem Erinnerungsgang fest. Der Weg führte vom Wohnhaus des Sozialpolitikers an den Ort des Mords im Bürgerpark und von dort zu seinem Grab auf dem Hasefriedhof. Eine ökumenische Andacht beendete die Gedenkveranstaltung, die die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) gemeinsam mit der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ) und der Evangelischen Erwachsenenbildung (EEB) durchgeführt hat. Schopmeyer und seine Freunde diskutierten nach dem Zweiten Weltkrieg die Neugründung einer christlichen, konfessionsübergreifenden Partei. „Diese Idee wurde dann mit der Gründung der CDU verwirklicht,“ erklärte Jasper. „Wir sind aufgefordert, uns jetzt und in der Zukunft für die Demokratie einzusetzen!“