Jugendlichen eine Perspektive geben

– Ausbildung durch stärkere Vernetzung verbessern –

„Alle Beteiligten müssen verstärkt zusammenarbeiten, um Jugendliche bei den Schulabschlüssen und der Berufsausbildung zu unterstützen,“ stellte der CDU-Landtagsabgeodnete Burkhard Jasper als ein Ergebnis seines zweiten Gesprächs mit Christiane Fern fest, die nun seit einem Jahr Leiterin der Osnabrücker Arbeitsagentur ist. Er berichtete, dass die CDU-Fraktion einen Entschließungsantrag zur Stärkung der dualen Ausbildung im Betrieb und in der Schule in den Landtag eingebracht habe. Darin wird die Einrichtung von Jugendberufsagenturen vorgeschlagen, wodurch es an der Schnittstelle von Arbeitsagentur, Jobcenter und Jugendhilfe zu Verbesserungen kommen soll. Ziel der beteiligten Institutionen ist es, Jugendliche unter 25 Jahren künftig unter einem Dach zu beraten, so dass diese schulische Probleme bewältigen und den Übergang von der Schule in die Ausbildung schaffen. Besonders wichtig sei, die Quote der Schulabgänger ohne
Hauptschulabschluss weiter zu verringern. Nach 6,0 Prozent im Jahr 2009 lag sie 2013 bei 4,8 Prozent in Niedersachsen. „Ein Schulabschluss ist der Schlüssel für die Berufsausbildung, eine abgeschlossene Berufsausbildung verhindert später Arbeitslosigkeit,“ betonte Jasper. Die Stadtverwaltung hat für Osnabrück inzwischen einen Planungsbericht vorgelegt.