Jasper: Rot-Grün kürzt beim nifbe – in der frühkindlichen  Bildung klaffen Worte und Taten auseinander

Hannover. Der CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper hat in der heutigen Plenardebatte die Pläne der rot-grünen Landesregierung zur Umorganisation des Niedersächsischen Instituts für frühkindliche Bildung und Entwicklung (nifbe) kritisiert: „Bei dieser Landesregierung klaffen Worte und Taten weit auseinander. Statt der versprochenen Bildungsoffensive schwächt Rot-Grün mit seinem Vorgehen beim nifbe die frühkindliche Bildung in Niedersachsen. Wissenschaftsministerin Heinen-Kljajic plant Kürzungen im Haushalt und beim Personal. Das ist angesichts der wachsenden Bedeutung der frühkindlichen Bildung der vollkommen falsche Weg.“

Besonders kritisch sieht es der Osnabrücker CDU-Abgeordnete, dass es erst eines Antrags der CDU-Fraktion im März 2015 bedurfte, um die Pläne des Ministeriums öffentlich werden zu lassen. „Mit unserem Antrag konnten wir aufdecken, dass eine Zerschlagung des nifbe geplant war und haben so Schlimmeres verhindert. Wir wollen nicht, dass die Erfolgsgeschichte des bundesweit einmaligen Instituts endet oder sich verlangsamt“, betont Jasper.

Der Abgeordnete der CDU-Fraktion verweist auf ein Gutachten der Wissenschaftlichen Kommission, in dem entschieden für den Erhalt und die sinnvolle Weiterentwicklung des nifbe plädiert werde. „Wir haben in unserem Antrag die Vorschläge der Gutachter unterstützt. Besonders wichtig ist uns, dass die Bereiche Forschung und Transfer im nifbe so verzahnt werden, dass die Forschungsergebnisse in der Praxis der Kitas überall im Land ankommen“, betont Jasper. „Wir werden genau beobachten, welche Taten die Wissenschaftsministerin ihren Ankündigungen folgen lassen wird.“