Jasper kritisiert geplante Schulgesetzänderung

Burkhard Jasper: Für Bildungsvielfalt in Niedersachsen – gegen die rot-grünen Pläne für ein leistungsfeindliches Einheitsschulsystem!

Der CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper befürchtet, die rot-grüne Bildungspolitik könne Niedersachsen in kürzester Zeit zum Einheitsschulland werden lassen. „Das von SPD-Kultusministerin Heiligenstadt vorgelegte Schulgesetz ist ein unausgegorenes “Chancen-Vernichtungs-Gesetz“. Es gefährdet alle bestehenden Gymnasien, Oberschulen, Haupt- und Realschulen. Wenn Gesamtschulen alle anderen Schulformen ersetzen können, bedeutet dies das Ende der Bildungsvielfalt in Niedersachsen“, sagt der Abgeordnete Jasper.
Die Einrichtung weiterer Gesamtschulen wird zudem für die Stadt Osnabrück sehr teuer werden. „Diese Mittel werden aber dringend für die Sanierung der bestehenden Schulen und den Ersatz von Containern durch Neubauten benötigt“, betont Jasper. Bei den Haushaltsberatungen in der Stadt Osnabrück konnte die CDU durchsetzen, dass zusätzlich 1 Mio Euro für Schulsanierungen zur Verfügung gestellt werden.
Der Abgeordnete weist auch darauf hin, dass Rot-Grün plane, die Schullaufbahnempfehlung nach der 4. Klasse und alle Schulnoten in der Grundschule abzuschaffen.
Kritisch sieht Burkhard Jasper auch die geplanten Gesetzesänderungen zur Inklusion an den Schulen. „Ministerin Heiligenstadt will die Förderschulen Sprache und Lernen aus dem Schulgesetz streichen. Alle Schüler mit Unterstützungsbedarf in diesen Bereichen sollen in den allgemeinen Schulen unterrichtet werden, obwohl viele Eltern sich eine spezialisierte Förderschule für ihre Kinder wünschen. Das zeigt: Rot-Grün nimmt keine Rücksicht auf den Elternwillen. Anstatt behutsam vorzugehen, bei der Ausstattung nachzusteuern und das Kindeswohl im Blick zu behalten, soll die inklusive Schule mit der Brechstange durchgesetzt werden“, so Jasper.
Als „planlos“ bezeichnet der Abgeordnete die rot-grüne Landesregierung in der Frage der Rückkehr zum Abitur nach 13 Schuljahren. „Die Ministerin hat immer noch kein klares Konzept für ihren Rückweg zum G9 vorgelegt. Es fehlt insbesondere eine schlüssige Antwort auf die Frage, welche Optionen leistungsstarke Schüler in diesem Modell haben sollen“, sagt Burkhard Jasper. Die CDU-Fraktion hingegen habe mit ihrem Konzept „Im eigenen Tempo zum Abitur“ bereits im Mai 2014 ein Modell präsentiert, das echte Wahlfreiheit zwischen dem 12- und dem 13-jährigen Weg zum Abitur (G8 und G9) an den niedersächsischen Gymnasien vorsieht.