Haus des Jugendrechts vermeidet kriminelle Karrieren

Im Osnabrücker Haus des Jugendrechts arbeiten Staatsanwaltschaft, Jugendgerichtshilfe der Stadt und Polizei eng zusammen. Davon überzeugten sich die CDU-Landtagsabgeordneten Christian Calderone, Burkhard Jasper und Anette Meyer zu Strohen sowie die Kandidaten Verena Kämmerling und Christian Koltermann. Das Motto heißt: Die Strafe soll der Tat schnell folgen. Durch pädagogische Prozesse sollen Gefängnisaufenthalte vermieden werden. Die Jugendlichen erhalten Betreuung aus einer Hand. Nach einem Diebstahl informiert beispielsweise die Polizei zügig die Staatsanwaltschaft. Über die Jugendgerichtshilfe wird dann von Pädagogen mit dem Jugendlichen die Situation aufgearbeitet, damit er nicht wieder straffällig wird. In persönlichen Gesprächen beraten die Kooperationspartner das weitere Vorgehen. Wenn der Jugendliche mitwirkt, kann das Verfahren eingestellt werden. Als Perspektive wird eine Ausweitung dieses erfolgreichen Pilotprojektes auf den Landkreis angestrebt. Die Abgeordneten dankten dem Leitenden Oberstaatsanwalt Bernard Südbeck und allen Beteiligten für das großartige Engagement zur Vermeidung krimineller Karrieren. „Dank richten wir auch an Justizministerin Barbara Havliza, die die Koalitionsvereinbarung mit viel Energie umgesetzt hat“, erklärte Jasper abschließend.