Erfolg für Beschäftigung und Umwelt

– Für Schleusenausbau am Stichkanal Osnabrück –
Der Unterausschuss für Häfen und Schifffahrt hat dem Landtag einstimmig empfohlen, eine Entschließung zum Ausbau der beiden Schleusen des Stichkanals zuzustimmen. Nur dann ist der ansonsten schon ausgebaute Wasserweg für größere Schiffe befahrbar und hat der Stadthafen eine langfristige Perspektive. „Da es einen Trend zu längeren Schiffen gibt, muss Osnabrück sich darauf einstellen,“ erklärte der CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper, von dem die Initiative zu diesem Antrag ausging. Für die Zukunft habe sich die Region Osnabrück mit der Entscheidung für die Weiterentwicklung des Stadthafens und des Hafens in Bohmte als Ergänzung für den Containerumschlag gut positioniert. Dieses Konzept unterstützt nun der Landtag.

Durch den Ausbau der Schleusen werden nicht nur die Arbeitsplätze im Hafengebiet, sondern auch die in den Betrieben, die den Hafen nutzen, gesichert. Zu diesen Unternehmen gehört z. B. die Georgsmarienhütte, die mit den für die Stahlgewinnung benötigten Rohstoffen über den Stadthafen mit der Bahn beliefert wird. Zudem wird durch den Gütertransport auf den Wasserwegen die Umwelt entlastet. Aktuell ist der Einsatz von Energie pro Tonne/Kilometer bei keinem Verkehrsmittel so effizient wie beim Schiff. „Die Empfehlung des Ausschusses ist gut für die Arbeitsplätze und die Umwelt,“ freut sich Jasper, der fest damit rechnet, dass der Landtag im April dem gemeinsamen Antrag der Fraktionen zustimmen wird.