„Wir können eine hochwertige Fachkräfteversorgung in den Kindertagesstätten nur gewährleisten, wenn wir gut qualifizierte Erzieherinnen und Erzieher haben. Für diese Ausbildung benötigen wir ausreichend Berufsschullehrer. Deshalb ist der neue Studiengang Sozialpädagogik an der Universität Osnabrück so wichtig“, informierte jetzt der CDU-Landtagsabgeordnete Burkhard Jasper. Dort wird das Studienangebot für das Lehramt an beruflichen Schulen um die Fachrichtung Sozialpädagogik erweitert. Damit soll nicht nur dem bestehenden Lehrermangel in diesem Bereich begegnet, sondern auch die Zielsetzung des Kultusministeriums befördert werden, an den beruflichen Schulen Niedersachsens 500 zusätzliche Ausbildungsplätze für Erzieherinnen und Erzieher zu schaffen.Jasper hatte an der Veranstaltung zur Vorstellung des neuen Studienganges Ende letzten Jahres teilgenommen. Nun ist dieses Angebot Bestandteil der im März abgeschlossenen Zielvereinbarung (2019 bis 2021) zwischen der Universität und dem Ministerium für Wissenschaft und Kultur. Das Land unterstützt diese Aktivitäten durch eine zusätzliche Professur „Didaktik und Sozialpädagogik”.Um den Schulen möglichst zügig Lehrkräfte zur Verfügung zu stellen, wird ab dem Wintersemester 2019/20 zunächst ein Studiengang angeboten, für den sich qualifizierte graduierte Sozialpädagogen bewerben können. Nach zwei Jahren zuzüglich Referendariat stehen diese Lehrerinnen und Lehrer dann den beruflichen Schulen zur Verfügung. Ab dem Wintersemester 2020/21 wird zusätzlich der grundständige Bachelor-/Masterstudiengang Sozialpädagogik eingerichtet. Nach fünf Jahren zuzüglich Referendariat sind diese Lehrkräfte voll einsetzbar.