“Friedensarbeit und die Trauer über die Toten von Krieg und Gewaltherrschaft gehören zusammen,” betonte Burkhard Jasper, stellvertretender Landesvorsitzender des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge.” Dies zu verdeutlichen ist auch ein Anliegen des Volkstrauertages.” Über 70 Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges nimmt die persönliche Betroffenheit ab. Dies war ein Anlass, eine Handreichung zur Neuorientierung des Volkstrauertages zu erarbeiten. Diese Empfehlungen hat Jasper zusammen mit Andrea Butke, der Geschäftsführerin des Osnabrücker Kreisverbandes, bei einem Gespräch Pressevertretern erläutert. Danach sollen verstärkt junge Menschen und andere Gruppen der Gesellschaft, wie Migranten, in die Gestaltung eingebunden werden. Es wird angeregt, Redner einzuladen, die neue Aspekte einbringen können, und auch musikalisch andere Wege zu gehen. “Der Volkstrauertag soll zu einem Akt der Begegnung und Völkerverständigung werden,” erklärte Jasper.