30 Jahre wiedererrichtetes Rathenau-Ebert-Erzberger-Denkmal – CDU gedenkt der Ermordung Erzbergers am 26. August 1921

Für die Osnabrücker CDU legte der Kreisvorsitzende Burkhard Jasper am Ebert-Erzberger-Rathenau-Denkmal am Herrenteichswall einen Kranz nieder. Anlässlich des Todestages, des von Rechtsextremisten 1921 ermordeten Politikers Matthias Erzberger, erinnerte Jasper an diesen Demokraten. Das Denkmal wurde auf Initiative der CDU vor dreißig Jahren wiedererrichtet, nachdem es Nationalsozialisten 1933 abgerissen hatten. Oberbürgermeisterkandidat Wolfgang Griesert betonte, dass die drei Politiker der Weimarer Republik parteiübergreifend für die Stärkung der Demokratie in Deutschland nach dem Ersten Weltkrieg stehen. „Erzberger hat sich mit der Reichstagsresolution vom 19. Juli 1917 für einen Verständigungsfrieden eingesetzt und durch seine Unterschrift zum Waffenstillstandsabkommen weiteres Blutvergießen verhindert,“ hob der Bundestagsabgeordnete Dr. Mathias Middelberg hervor. „Gerade in der Friedensstadt Osnabrück sollten wir diesen Politiker nicht vergessen, der sein Engagement mit dem Leben bezahlen musste,“ erklärte Jasper abschließend.