-Situation am Salzmarkt/Johanniskirche muss sich dringend bessern-

„Der Unmut der Anwohner und Geschäftsinhaber am Salzmarkt und an der
Johannisstraße ist verständlich. Die Aufstockung des OS Teams zur
Dauerpräsenz in der Gegend muss schnellstmöglich realisiert werden“,
erklärte Ratsherr Burkhard Jasper (CDU) nach dem Beschluss des
Verwaltungsausschusses, zwei Beschäftigte auf Kosten der Stadt
einzustellen. Aus Sicht der CDU-Stadtratsfraktion eine längst
überfällige Maßnahme. „Die Situation am Salzmarkt und an der
Johannisstraße hat sich in den vergangenen Monaten und Jahren
drastisch verschärft. Die Drogenkriminalität hat stark zugenommen. Nur
durch vermehrten Einsatz von Polizei und Ordnungsaußendienst ist
dieser Zustand jetzt für Anwohner, Geschäftsinhaber und Kunden
schnellstmöglich und spürbar zu verbessern“, so Christoph Bertels
(CDU), Mitglied im Ausschuss für Feuerwehr und Ordnung. Bereits Ende
2013 konnte durch eine kurzzeitige vermehrte Präsenz von Polizei und
städtischen Ordnungskräften die Situation vor Ort beruhigt werden.
Kritisch sieht die CDU den Vorschlag, die Anwohner an den Kosten für
die Aufstockung des OS-Teams zu beteiligen. „Die Finanzierung dieser
Aufgabe muss grundsätzlich der Staat gewährleisten. Wenn die Anwohner
darüber hinaus Maßnahmen ergreifen wollen, beispielsweise auf
öffentlich zugänglichen Privatflächen, sollten diese Aktivitäten mit
der Stadt abgesprochen werden“, so Jasper und Bertels abschließend.
Die CDU-Fraktion wird sich neben der Aufstockung des OS Teams auch für
weitere sozial- und arbeitsmarktpolitische Maßnahmen einsetzen, um den
Alkohol- und Drogensüchtigen zu helfen und die Kriminalität zu
bekämpfen.