Arbeitskreis Häfen und Schifffahrt besucht die Baustelle der Weserschleuse in Minden

In Minden haben die Landtagsabgeordneten des CDU-Arbeitskreises Häfen und Schifffahrt die Baustelle der Weserschleuse besichtigt und sind mit dem Schiff zum Geländes des geplanten RegioPorts Weser am Mittellandkanal gefahren. Wie beim Osnabrücker Stichkanal hat man schon vor über hundert Jahren neben den Schleusen Flächen für Neubauten vorgesehen, so dass es keine Probleme bereitet, neben der alten Schachtschleuse einen Neubau zu errichten. Beim geplanten neuen Containerhafen muss auf den Immissionsschutz von Schall und Licht geachtet werden, müssen die Eingriffe in Natur und Landschaft kompensiert werden und ist es nicht einfach, den Bahnanschluss herzustellen und die Lkw-Verkehrszunahme zu bewältigen. Diese Situation zeige deutlich, dass es richtig sei, dem vorhandenen Osnabrücker Stadthafen eine Perspektive zu geben, stellt Burkhard Jasper fest. Der Stichkanal hat jetzt durchgängig eine Abladetiefe von 2,80 m gegenüber früher 2,20 m. „Diese Verbesserung muss nun durch eine kreative Anwerbung von Kunden durch den Hafenbetreiber genutzt werden,“ forderte der Abgeordnete.