Abschlussbericht der Enquetekommission zur medizinischen Versorgung übergeben

Am 21. Januar 2019 hat unter Leitung des Landtagsabgeordneten Burkhard Jasper die konstituierende Sitzung der Enquetekommission zur Sicherstellung der ambulanten und stationären medizinischen Versorgung in Niedersachsen stattgefunden. Nun konnte der Abschlussbericht nach Berücksichtigung der Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie Landtagspräsidentin Gabriele Andretta übergeben werden. Darüber freuten sich neben Jasper die CDU-Abgeordneten André Bock, Petra Joumaah, Veronika Koch, Volker Meyer und Gudrun Pieper als Mitglieder der Kommission sowie Editha Westmann und Rainer Fredermann als Stellvertreter. Jasper hatte sich vor allem mit der ambulanten Versorgung beschäftigt. In dem Bericht werden dazu folgende Maßnahmen empfohlen:

1.Schaffung von weiteren Studienplätzen für Medizin

 

2. Stärkung der Ausbildung von Allgemeinmedizinern

  • Angebot von Praktikumsplätzen bei Hausärzten während des Studiums erweitern
  • Weiterbildungsmöglichkeiten an Krankenhäusern verbessern
  • Wertschätzung von Selbstständigkeit erhöhen
  • Einrichtung von Gemeinschaftspraxen fördern
  • Quereinstieg für Ärztinnen und Ärzten mit Facharztanerkennung attraktiv gestalten
  • Anerkennungsverfahren ausländischer Ärzte beschleunigen

 

3. Effizienter Einsatz der Ärztinnen und Ärzte

  • Steuerungsfunktion der Hausärzte verbessern
  • Aufgaben delegieren
  • Videosprechstunden vermehrt anbieten
  • Digitalisierung zur Entlastung nutzen

 

4. Sicherstellung einer gleichmäßigen Verteilung

  • Gesundheitszentren aufbauen
  • Bedarfsplanung optimieren
  • Mobilität durch gute Konzepte verbessern
  • Attraktivität der Dörfer und Städte durch Bildung und Kultur erhöhen