Abordnungen der rot-grünen Landesregierung sorgen für Chaos an den Schulen

Osnabrück. Die CDU-Landtagsabgeordneten Burkhard Jasper und Anette Meyer zu Strohen befürchten, dass auch nach den Herbstferien an vielen Schulen der Stadt Unterricht ausfallen wird. Zur unbefriedigenden Situation haben die kurzfristig erfolgten schulformübergreifenden Abordnungen von Lehrkräften seit den Sommerferien erheblich beigetragen. Stundenpläne konnten deshalb erst spät erstellt werden. Jasper wirft der rot-grünen Landesregierung völlige Konzeptlosigkeit im Umgang mit dem Lehrermangel vor. In Osnabrück sind vor allem das Ernst-Moritz-Arndt-Gymnasium, das Graf-Stauffenberg-Gymnasium, das Gymnasium „In der Wüste“ und das Ratsgymnasium sowie die Hauptschule Innenstadt, die Felix-Nussbaum-Schule, die Wittekind-Realschule und die Möser-Realschule betroffen.

Auch eine langfristige Verbesserung der Situation an Niedersachsens Schulen sei nicht in Sicht. Zumal die Vorbereitungen für weitere Abordnungen offenbar bereits angelaufen seien: Nach Angaben des Philologenverbands Niedersachsen seien zahlreiche Gymnasialschulleiter noch vor den Herbstferien von der Landesschulbehörde aufgefordert worden, zusätzliche Abordnungen in die Wege zu leiten. Auch die Zahl der ausgeschriebenen Lehrerstellen zum nächsten Einstellungstermin im Februar 2018 sei nach Einschätzung des Philologenverbands deutlich zu niedrig. Dies werde insbesondere die Gymnasien betreffen. Meyer zu Strohen: „Weitere Abordnungen, eine sinkende Unterrichtsversorgung und weniger Neueinstellungen als in den vergangenen Jahren – unter Rot-Grün wird das selbst verursachte Schulchaos auch 2018 weiter gehen.“